Wir verwenden Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Bedienbarkeit auf unserer Website bieten können.
Wenn Sie fortfahren, gehen wir davon aus, dass Sie alle Cookies auf dieser Website empfangen möchten. Mehr Informationen über die Nutzung von Cookies auf dieser Website finden Sie hier.

Weber Saint-Gobain - Official website of the company

weber.xerm 860 F

KMH Flex + Fix

weber.xerm 860 F
weber.xerm 860 F

Produkteigenschaften

  • C2 FTE / S1 nach DIN EN 12004
  • ermöglicht eine hohlraumarme Bettung
  • mit hoher kristalliner Wasserbindung

Schnell abbindender, flexibler Fließbettmörtel mit Thermo-Hybrid-Technologie

Produktmerkmale

Anwendungsgebiet

Zur vollsatten Bettung von Fliesen und Platten aus Naturstein, Steinzeug, Feinsteinzeug, Steingut, Spaltplatten, Ziegelfliesen, sowie Dämm-und Leichtbauplatten auf Beton, Estrich, Gipsfaserplatten sowie beheiztem Estrich, Calciumsulfatestrich und Gussasphalt. weber.xerm 860 F zeichnet sich durch eine relativ schnelle Erhärtung mit hoher kristalliner Wasserbindung, auch bei niedrigeren Temperaturen, aus. Somit ist er auch für verfärbungs- und verformungsempfindliches Verlegegut geeignet. Insbesondere zum Einsatz für Balkone und Terrassen, Industriehallen, Ausstellungs- und Verkaufsräume, Bahnhöfe und als Systemkleber für weber.tec 826 und weber.sys 832.

Produktbeschreibung

weber.xerm 860 F ist flexibler Dünn- und Mittelbettmörtel nach DIN EN 12004.

Zusammensetzung

Spezialzement, ausgewählte Zuschläge, Additive

Produkteigenschaften

  • mit hoher kristalliner Wasserbindung
  • schnell begehbar und verfugbar
  • für großformatige Fliesen und Natursteine
  • für Feinsteinzeug im Außenbereich
  • ersetzt das Buttering-Floating-Verfahren
  • für Dünn- und Fließbettverfahren
  • auch als Ausgleichsmörtel für Schichtdicken von 5 bis 10 mm
  • geeignet für Fußbodenheizung
Auftragswerkzeug: Glätter, Zahnspachtel oder Mittelbettzahnkelle
Verarbeitungszeit: ca. 45 Min.
Offene Zeit: ca. 30 Min.
Begehbarkeit: nach ca. 3 Std.
Verfugbar: nach ca. 3 Std.
Voll belastbar: nach ca. 3 Tagen
Verarbeitungstemperatur: + 5 °C bis + 30 °C
Temperaturbeständigkeit: - 20 °C bis  +70 °C
Giscode: ZP 1
Brandklasse: A1

Qualitätssicherung

weber.xerm 860 F unterliegt einer ständigen Gütekontrolle durch Eigenüberwachung nach DIN EN 12004.

Allgemeine Hinweise

  • Bereits angesteiftes Material nicht mehr verarbeiten.
  • Alle Eigenschaften beziehen sich auf eine Temperatur von + 23 °C ohne Zugluft und eine relative Luftfeuchtigkeit von 50 %.
  • Höhere Temperaturen und niedrigere Luftfeuchtigkeiten beschleunigen, niedrigere Temperaturen und höhere Luftfeuchtigkeiten verzögern den Reaktionsverlauf.
  • Metall- und Holzuntergründe müssen vor der Belegung durch geeignete Maßnahmen vorbereitet werden.
  • Für die Verlegung sind die DIN 18157, die aktuellen ZDB-Merkblätter sowie die einschlägigen Richtlinien zu beachten. Die jeweilige maximale Untergrundrestfeuchte darf zum Zeitpunkt der Verlegung nicht überschritten werden.
  • Bis zur vollständigen Abbindung ist der Aufbau vor Feuchtigkeit zu schützen.
  • Feuchte, nasse oder zu kalt gelagerte Fliesen, Platten oder Natursteine dürfen nicht verlegt werden.
  • Bei besonders verfärbungs- und verformungsanfälligen Verlegegütern ist die Verlegung mit einem wasserfreien Kleber (z. B. Reaktionsharzkleber) auszuführen. In Zweifelsfällen sind Vorversuche durchzuführen.
  • Für die Verklebung von "Fliese auf Fliese" im Außen-, Dauernass- und Dauerunterwasserbereich (ohne Abdichtung) empfehlen wir den hochflexiblen 2-K-Reaktionsharzkleber weber.xerm 847.
  • Die Eignung des Natursteines ist durch Vorversuche zu überprüfen.

Besondere Hinweise

  • Beim Ausgleichen von Untergründen mit geringeren Druckfestigkeiten und Rohdichten (z. B. Gipsputz, Leichtputze, Porenbetonsteine usw.) oder beim Ausgleichen von Gussasphalt- und Calciumsulfatestrichen, darf die maximale Kleberbettdicke 3 mm nicht überschreiten.
  • Nicht in Verbindung mit Nichteisenmetallen wie Zink, Blei, Kupfer oder Aluminium einsetzen. Einbauteile, z. B. Schienen und Kantenprofile, müssen aus Edelstahl bestehen.
  • Der Klebemörtel kann auch auf Verbundabdichtungen aus weber.tec 822, weber.tec 824, weber.xerm 844 oder weber.tec 827/827 S sowie auf weber.tec 825/826 und weber.sys 832 eingesetzt werden
  • Weitere detallierte Informationen zur Eignung und Einsatzbereich des Klebers finden Sie auf Seite 18-19.

Dokumentation

Produktdatenblatt (PDF)

Sicherheitsdatenblatt und/oder DoP

Dokumente senden oder downloaden

Sie können das Dokument per Mail versenden oder downloaden.

Produktdetails

Kleberbettdicke:
bis 10 mm

Farbe:
Grau

Wasserbedarf:
ca. 6,5 - 7,0 l/25 kg

Lagerung:
Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung im Originalgebinde ist das Material mind. 6 Monate lagerfähig.

Materialbedarf

6 mm Zahnung:ca. 2,1 kg/m²
8 mm Zahnung:ca. 2,4 kg/m²
10 mm Zahnung:ca. 3,1 kg/m²
Zahnung Fließbett:ca. 4,5 kg/m²

 

Verpackungseinheiten

GebindeEinheitVPE / Palette
Papiersack25 kg42 Säcke

Verarbeitung

Untergrundvorbereitung

  • Die Untergründe müssen den Anforderungen gemäß DIN 18157 entsprechen.
  • Die Untergründe müssen ausreichend fest, tragfähig, sauber, trocken, formbeständig und frei von haftungsmindernden Stoffen sein. Betonuntergründe müssen frei von Zementleim sein. Öl-, Fett-, Wachs- und Pflegemittelrückstände sind vollständig zu entfernen. 
  • Alte oder verschmutzte Gussasphaltuntergründe sind mechanisch aufzurauen. Saubere, ausreichend abgesandete Gussasphaltestriche können ohne Voranstrich überarbeitet werden, ansonsten sind Gussasphaltestriche mit weber.prim 803 vorzubehandeln. Kreidende Anstriche sowie feste Lack- und Dispersionsanstriche sind mechanisch zu entfernen.
  • Die Oberflächen von calciumsulfatgebundenen Fließestrichen sind anzuschleifen, anschließend mittels Industriestaubsauger zu reinigen und danach mit weber.prim 801 zu grundieren.
  • Saugende Untergründe sind mit weber.prim 801 und nicht saugende, glatte Untergründe (im Innenbereich), mit weber.prim 803 vorzubehandeln.
  • Die notwendigen Untergrundvorbehandlungen sind auf die jeweiligen baustellenspezifischen Gegebenheiten abzustimmen.

Verarbeitung

  • Die angegebene Menge sauberes Anmachwasser in ein geeignetes Gefäß vorgeben. Anschließend Pulver zugeben und mit geeignetem Rührwerk knollenfrei verrühren.
  • Falls erforderlich kann der Mörtel ohne weitere Wasserzugabe mit der Kelle oder einem langsam laufendem Rührwerk nachgeschlagen werden.
  • Bei gießfähiger Konsistenzeinstellung kann der Fließbettmörtel auf den Untergrund gegossen werden. Mit der Glättkelle eine Kontaktschicht auf den Verlegeuntergrund aufbringen, anschließend mit einem Kammspachtel in einem Winkel von 45° -  60° ein gleichmäßiges Klebebett aufziehen.
  • Bevor eine Hautbildung einsetzt (aufgekämmten Klebemörtel mit dem Finger auf Klebrigkeit überprüfen), sind die Fliesen in das frische Mörtelbett einzuschieben und anzudrücken. Die Fugen sind vor Erhärten des Mörtels auszukratzen.
  • Mörtelreste sind im frischen Zustand mit einem nassen Schwamm zu entfernen. Arbeitsgeräte sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.