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Weber Saint-Gobain - Official website of the company

weber.ren trassic GP

weber.ren trassic GP
weber.ren trassic GP

Produkteigenschaften

  • wasserdampfdurchlässig
  • gute Untergrundhaftung

Werksgemischter, händisch verarbeitbarer Trockenfertigmörtel auf Trass-Kalkbasis

Produktmerkmale

Das Putzmaterial wurde zur Renovierung von historischen Gebäuden, Kirchen und sonstiger Altbauten als Vorspritzer, Austragsmörtel, Grobputz und Deckputz ohne chemische Zusätze entwickelt. Die Sieblinie wurde entsprechend quantitativer und qualitativer Analysen historischer Originalputze erstellt.␍weber.ren trassic GP kann aber auch als Ausbesserungsmörtel in Verbindung mit weber.prim Haftgrund H bei Renovierungen verwendet werden. Anwendbar auf allen mineralischen Wandbaustoffen, die den Anforderungen gemäß ÖNORM B 3346 entsprechen.␍

weber.ren trassic GP ist ein Trass / Kalkputz nach ÖNORM EN 998-1.

Luftkalk, natürlicher Trass und reine Natursande in entsprechender Sieblinie mit einer max. Korngröße von 5 mm

  • ist hoch wasserdampfdurchlässig
  • haftet gut am Untergrund
Biegezugfestigkeit:> 0.4 N/mm²
Druckfestigkeit:> 1 N/mm²
Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl μ:≤ 15
Festigkeitsklasse:CS I

weber.ren trassic GP unterliegt einer ständigen Gütekontrolle durch Eigenüberwachung nach ÖNORM EN 998-1.

  • Dem Putzmörtel dürfen keine Zusätze zugemischt werden.
  • Während der Verarbeitung und Austrocknung des Putzmörtels darf die Temperatur der Luft, der verwendeten Materialien und des Untergrundes nicht unter + 5° C absinken.
  • Der frisch angetragene Putz ist vor Regen (um u.a. Ausblühungen zu vermeiden) und schnellem Feuchtigkeitsentzug (um eine optimale Erhärtung sicherzustellen) zu schützen.
  • Gefäße und Werkzeuge sind unmittelbar nach Gebrauch mit Wasser zu reinigen
  • Durch die Art des Untergrundes und des Auftragens kann der Verbrauch variieren. Die exakten Verbrauchswerte sind durch Probeflächen am Objekt zu ermitteln.
  • Der Putzmörtel ist als Deckputz hinsichtlich seiner Oberflächengestaltung entsprechend den Anforderungen variabel herstellbar.
  • Wird der Putzmörtel auch als Deckputz verwendet, benötigt dieser an Außenflächen einen witterungsbeständigen Anstrich.

Dokumentation

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Produktdetails

Körnungen:
max. 5 mm

Wasserbedarf:
bis 9 l / 40 kg

Lagerung:
Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material bis zu 12 Monate lagerfähig.

Vorspritzer: hohl für voll : ca. 9,0 kg/m²
Grobputz: pro cm Lagenstärke, hohl für voll : ca. 18,0 kg/m²
GebindeEinheit
Papiersack40 kg

Verarbeitung

  • Der Untergrund muss bewegungs- und schwindungsfrei, frei von Staub und sonstigen losen Teilen, tragfähig, nicht wasserabweisend, frei von Ausblühungen und sonstigen chemischen Rückständen und frostfrei sein.
  • Der Putzgrund muss so beschaffen sein, dass eine haftfeste Verbindung mit dem jeweils aufzubringenden Putz erzielt wird.
  • Grundsätzlich gilt, dass der Untergrund mindestens die gleiche Festigkeit wie der aufzubringende Putz haben muss.
  • Der Putzgrund muss so beschaffen sein, dass der Putzmörtel in annähernd gleichmäßiger Dicke aufgetragen werden kann.

von Hand:

  • Der Putzmörtel ist nur mit reinem Wasser in einer Mischmaschine zu einem kellengerechten Mörtel homogen anzumischen. Falls im Mörteltrog gemischt wird ist auf die sorgfältige Vermischung zu achten.
  • Die Konsistenz des angerührten Trockenmörtels muss an den Untergrund und an die Wetterkonditionen angepasst werden.
  • Der Putzmörtel ist unmittelbar nach dem Anmischen zu verarbeiten.

 

  • Durch einen Probewurf ist festzustellen, ob genügend vorgenässt wurde und der Putz nicht zu stark anzieht.
  • Der Mörtel wird mit der Kelle auf den tragfähigen, vorgenässten Vorspritzmörtel angeworfen.
  • Bei größeren Putzdicken (> 3 cm) ist in mehreren Putzlagen zu arbeiten.
  • Die einzelnen Putzlagen sollen eine Lagenstärke von 2 - 3 cm nicht überschreiten. Dabei sollte grundsätzlich "nass in nass" gearbeitet werden. Die oberste Putzlage wird mit einer sägerauen Holzlatte ebenflächig, und "nesterfrei" abgezogen und rau hergestellt.
  • Der Putz ist zumindest 3 Tage lang feucht zu halten.
  • Vor der Aufbringung der Feinputzschicht muss der Grobputz "ausgerissen" sein.
  • Bei der Verwendung des Putzmörtels als Deckputz entsprechend historischen Vorbildern kann die Oberfläche durch bürsten, abkellen, etc. gestaltet werden.