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Weber Saint-Gobain - Official website of the company

weber.tec 941

ADEXIN HS

weber.tec 941
weber.tec 941

Produkteigenschaften

  • verarbeitungsfertig
  • wirkt kapillarverengend und hydrophobierend
  • verhindert Salzeinwanderungen

Alkalische Lösung zur nachträglichen Horizontalabdichtung vom Mauerwerk gegen aufsteigende Feuchtigkeit

Produktmerkmale

Anwendungsgebiet

weber.tec 941 ist eine Horizontalsperre für die nachträgliche Querschnittsabdichtung von Mauerwerk gegen aufsteigende Feuchtigkeit bei maximalen Durchfeuchtungsgraden des Mauerwerks von 50% bis 70 %. Einsatz auch als Spezialimprägnierung von salzbelastetem Mauerwerk möglich. Dadurch wird Salzeinwanderung in den Sanierputz weitgehend verhindert.

Produktbeschreibung

weber.tec 941 ist eine lösemittelfreie, alkalische Lösung mit hydrophobierender und kapillarverengender Wirkung..

Zusammensetzung

Silikat, Silikonat

Produkteigenschaften

  • dringt in feinste Kapillare
  • wirkt kapillarverengend und hydrophobierend
  • lösemittelfrei
  • verhindert Salzeinwanderungen
  • verarbeitungsfertig
Verarbeitungstemperatur> + 5 °C
Dichteca. 1,05 kg/dm³
Konsistenzdünnflüssig

Qualitätssicherung

weber.tec 941 unterliegt einer ständigen Gütekontrolle.

Allgemeine Hinweise

  • Die Trocknung der Wände oberhalb der Injektionszone bis zur Ausgleichsfeuchte kann nur dann erfolgen, wenn keine dichten Wandbeläge vorliegen (Putze und Farben entfernen) und in den behandelten Räumen ausreichende Trocknungsbedingungen vorhanden sind. Evtl. sind zusätzliche Maßnahmen vorzusehen.
  • Aufgrund  häufig fehlender Lagerfugen ist Bruchsteinmauerwerk nur bedingt geeignet.
  • Die Horizontalsperre nur bei gut saugfähigem Mauerwerk anwenden.
  • Die Anordnung von zwei übereinander liegenden Bohrlochreihen mit versetzten Bohrlöchern erhöht die Ausführungssicherheit.

Besondere Hinweise

  • Nicht mit anderen Baustoffen mischen.

Dokumentation

Produktdatenblatt (PDF)

Technisches Datenblatt

Sicherheitsdatenblatt und/oder DoP

Dokumente senden oder downloaden

Sie können das Dokument per Mail versenden oder downloaden.

Produktdetails

Auftragswerkzeug:
Druckinjektion, drucklose Tränkung

Farbe:
Klar

Lagerung:
Bei trockener, frostfreier Lagerung im original verschlossenen Gebinde ist das Material min. 12 Monate lagerfähig.

Wanddicke (cm) Verbrauch weber.tec 941
Liter/m Mauerwerk
30 6 bis 15
40 8 bis 20
50 10 bis 25
Imprägnierung ca. 600 g/m²

Verpackungseinheiten

Gebinde Einheit VPE / Palette
Kanister 20 kg 24 Kanister

Verarbeitung

Untergrundvorbereitung

  • Für das Tränkverfahren Bohrlöcher mit einem Durchmesser von ca. 30 mm, im Abstand von 10 - 12 cm und einer Neigung von 25° - 45° ins Mauerwerk bohren. Die Bohrlochtiefe beträgt etwa 5 cm weniger als die Mauerwerksdicke. Bei einer zweireihigen Ausführung wird jedes zweite Bohrloch höhenmäßig versetzt. Bei den Bohrungen muss mindestens eine Lagerfuge erfasst werden.
  • Vor der Injektion sind die Bohrlöcher mit ölfreier Druckluft auszublasen.
  • Größere Hohlstellen im Bereich der Injektionszone vor Einbringung der Injektionsflüssigkeit mit dem baustoffverträglichen Bohrlochverfüllmörtel weber.tec 942 verfüllen. Vor der weiteren Verarbeitung neue Bohrlöcher ca. 5 cm oberhalb der ursprünglichen Bohrlochreihe anordnen oder die Löcher aufbohren.
  • Vor der Imprägnierung von salzbelastetem Mauerwerk sind die Salzkristalle abzukehren und mürbe Fugen bis ca. 2 cm Tiefe auszukratzen. Evtl. vorhandene Deckschichten, wie Putze oder Anstriche, sind restlos zu entfernen.

Verarbeitung

Druckloses Tränken:

  • Zur Verbrauchskontrolle wird die Tränkung in mehreren Arbeitsgängen aus Vorratsbehältern empfohlen . Die Tränkzeit soll mind. 24 Stunden betragen.
  • Nach Abschluss der Tränkung werden die Bohrlöcher mit weber.tec 942 wieder verfüllt.

Niederdruckinjektage:

  • Bohrlöcher mit einem in Abhängigkeit der gewählten Packer bemessenen Durchmesser werden in einem Abstand von 10 - 12 cm annähernd waagerecht in die Mauerwerksfuge gebohrt. Die Anordnung kann ein- oder zweireihig erfolgen. Bei zweireihiger Anordnung darf der Abstand zwischen den Reihen max. 8 cm betragen. Die Injektion über Niederdruckpacker erfolgt mit einem kontinuierlichen Druck von unter 10 bar.

Imprägnierung:

  • weber.tec 941 mit Bürste oder Pinsel auf den gereinigten Untergrund auftragen. Anschließend ist weber.san 951S frisch in frisch und volldeckend anzuspritzen, um eine Haftung für Sanierputzlagen zu gewährleisten.